Im Hier und Jetzt sein

Du bist also damit einverstanden und hast die Tatsache erfasst, dass Du in jedem Moment Deines Seins Energien produzierst.

Jetzt ist es wichtig herauszufinden, aufmerksam zu werden, auf die energetischen Inhalte, die in der jeweiligen Produktion stecken.

Und dies kann man nur, wenn man lernt im Hier und Jetzt zu sein und sich selbst bei der Produktion zuzusehen. Das klingt einfach, erfordert aber Ehrlichkeit und Mut, sehr, sehr, sehr viel Übung und vor allem Achtsamkeit auf sich selbst im Inneren und den Moment wie er wirklich ist.

Ich helfe Dir jetzt mit einer einfachen Übung Dich besser und genauer zu fühlen und die Energien wahrzunehmen, die gerade jetzt im Moment von Dir hergestellt werden.

Dazu nimm Dir als erstes bewusst etwas Zeit und gehe mit Deiner ganzen Absicht und Aufmerksamkeit in diese Übung, die Dich, wenn Du diese Seiten ernst nimmst von heute an und für immer begleiten wird.

Lehne Dich entspannt zurück und komme in Deinem Körper an. Fühle die Haut, die Füße, die Sitzfläche.

Jetzt gehe mit der Aufmerksamkeit auf Deine Atmung und fühle wie der Atem über Deine Nasenlöcher herein und hinaus fließt ohne den Atem bewusst zu verändern.

Richte Deine Aufmerksamkeit noch mehr nach Innen und versuche zu fühlen was gerade im Moment sich in Dir abspielt. Fühle die Angst. Fühle wo sie sitzt und wie sie sich anfühlt. Aber sei dabei ganz neutral, beobachtend, beschreibend.

Dazu gehört es auch etwaige Gedanken zu beobachten, Emotionen und Lebenssituationen, die sich Dir gerade jetzt eröffnen.

Höre Dir eine Weile zu, ohne noch mehr einzusteigen und versuche ganz genau herauszufinden was Du gerade jetzt tust.

Unterdrückst Du etwas?

Steigerst Du Dich in etwas hinein, was noch gar nicht geschehen ist?

Willst Du etwas nicht akzeptieren?

Drückst du Deinen Willen jemandem auf?

Rennst Du vor etwas weg?

Machst Du Dich selbst fertig oder jemand anderen?

Gibst Du Druck in eine Situation?

Hängst Du an einem vergangenen Ereignis, das in der Vergangenheit stattgefunden hat?

Oder lebst Du gerade in der Zukunft?

Versuche so genau wie es Dir nur möglich ist herauszufinden was Du gerade jetzt für einen Film in Dir drehst.

Der Film spielt entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft und somit bist Du  niemals im HIER und JETZT!

Finde jetzt heraus welche Angst Dich treibt, denn es ist immer Angst, die Dich in die Vergangenheit oder in die Zukunft wandern lässt.

Sei ehrlich, sei ganz, ganz ehrlich zu Dir selbst.

Habe keine Angst die Angst zuzugeben und sie wahrzunehmen.

Wenn Du so weit bist, dann lasse den Film bewusst und einfach los. Mache dies in dem du noch intensiver Deine Atmung wahrnimmst und die Aufmerksamkeit von der Filmproduktion zurückziehst.

Deine Atmung ist im Moment und deshalb hilft sie Dir Dich zurück zu bringen in den Moment.

Lasse die Aufmerksamkeit, das Interesse stärker werden, um sich auf den Moment hier und jetzt einzustellen und verabschiede Dich ganz bewusst von Deinem Film der Illusion ist.

Steige aus den Gedanken aus und wenn sie sich Dir aufdrängen, dann ist es ganz wichtig sie einfach laufen zu lassen, lass sie laufen wie einen Filmabspann der Dich nicht wirklich interessiert, weil Du ja weißt, dass dieser Film den Du gerade erzeugst genau diese Energie, die er beinhaltet zu Dir und gleichzeitig in die Welt sendet.

In dem Moment, wo Du die Aufmerksamkeit hierher zurück bringst, in die Gegenward, nimmst Du Deinem sich vergaloppierenden Film/Geist die Kraft, die Du ja im Hier und Jetzt benötigst, um etwas zu tun was Du wirklich willst.

Versuche nun ganz tief in Dir herauszufinden was Du wirklich willst.

Fühle viel mehr was Du wirklich willst.

Willst Du wirklich diese Energien, die Dein Film enthalten hat produzieren, sie in Dein Leben ziehen?

Das würde bedeuten Du lebst mit diesen Energien.  Mach Dir dies ganz klar bewusst.

Ist es wirklich Freiheit was Du anstrebst? Überprüfe dies ganz genau.

Was für eine Angst lässt Dich Deinen Film kreieren?

Wenn Du Dir jetzt klar darüber bist, welche Angst es ist, dann richte Deine ganze Aufmerksamkeit darauf diese voll und ganz auflösen zu wollen, denn solange sie in Dir existiert und Dich antreibt kannst Du niemals frei sein.

Dieser Aspekt der Dualität hat Dich am Wickel.

Sende nun in Deiner  Absicht und Selbstverantwortung ganz klare Gedanken und Herzenswünsche aus, diese Ängste/Angst voll und ganz zu transformieren, damit Du davon frei sein kannst.

Einfach frei.

Erkenne, dass Dich diese Angst klein macht, begrenzt und wiederum genau diese Angst produzieren lässt.

Wünsche Dir sie wäre einfach weg.

Wünsche es Dir mit all Deiner Kraft und Absicht aus Deinem Herzen.

Ab heute werde achtsam auf sie und erkenne wann sie Dir wieder entgegen springt und versucht Dich erneut zur Produktion aufzuhetzen.

Sie wird wiederkommen, weil Du sie solange bedient hast und es ein Reaktionsmuster ist, das sich sehr tief in Dich hinein gegraben hat aber Du kannst die Produktion abbauen, genau so wie ein Textilproduktionsfirma sein Sortiment in einem gewissen Zeitrahmen von unproduktiven Textilien zu produktiven umstellen kann.

Sei achtsam, lerne Dich zu beobachten und lerne immer wieder zurückzukommen in den Moment. Überprüfe immer und immer wieder: Sind meine Gefühle, Gedanken, Emotionen auf die Freiheit ausgerichtet oder nicht?

Wenn ja, dann benutze sie, um der Angst den Kampf anzusagen. Dann habe keine Angst vor Ihnen, befreie Dich aus jeder Begrenzung.

Wenn nein, dann mache Dir bewusst, dass du diese Energien freiwillig multiplizierst und in Dein Leben einlädst, aber das hat nichts mit wirklicher FREIHEIT, frei sein von Angst zu tun.

Helau amnes matei

Anánasha