Die 1000 Gesichter der Angst
Die Angst hat 1000 Gesichter wer kennt sie nicht?
Das angriffslustige Gesicht benutze ich, wenn mich die Situation völlig überfordert und ich mir nicht anders zu helfen weiß.
Das arrogante Gesicht versteckt meine Angst der Unsicherheit hinter einer Maske.
Das harmlose Gesicht brauche ich, um die Menschen zu täuschen.
Das ich bin interessiert Gesicht kommt immer gut, wenn ich mich nicht traue das Gegenteil zuzugeben.
Das angespannte Gesicht stellt sich von ganz alleine ein, denn es gibt 1000de von Situationen, die mich komplett verunsichern.
Das harmlose Gesicht setze ich auf, weil sich dann meine Umwelt in Sicherheit wiegt.
Das abwesende Gesicht schützt mich davor etwas mit zu bekommen was ich nicht will.
Das doofe Gesicht mache ich absichtlich, um den Naiven zu spielen.
Das intellektuelle Gesicht bringt mir Anerkennung, denn es strahlt oberflächliches Wissen aus.
Das ich weiß schon alles Gesicht schützt mich noch tiefer zu gehen und zu erfahren, dass ich nichts weiß.
Mit dem Engelsgesicht hole ich mir die Sympathie, die mich unantastbar macht.
Das verwirrte Gesicht spüre ich, wenn meine Erwartungshaltungen nicht aufgehen.
Das vertrau mir Gesicht mache ich, um jemanden an mich zu binden, denn ich habe Angst alleine zu sein.
Das ich beschütze Dich Gesicht veranlasst schwache Menschen aus der Selbstverantwortung und eigenen Kraft heraus zu treten. Das überträgt mir Macht.
Das verständnisvolle Gesicht täuscht dies nur vor, denn in Wirklichkeit fühle ich Verachtung.
Das einsame Gesicht bringt mir Aufmerksamkeit und manchmal jemanden dem ich mein armseliges Leben aufhalsen kann.
Das kämpferische Gesicht gibt vor stark zu sein, aber in Wahrheit weiß ich gar nicht was wirkliche Stärke ist.
Das reumütige Gesicht spielt etwas vor, das ich gar nicht wirklich fühle aber vielen Menschen reicht dies.
Das liebe Gesicht muss ich anwenden, um der Liebe ein Gesicht auf zu zwingen.
Das wache Gesicht strengt mich am meisten an, denn ich bin total schwer und mit tausenden von Gedanken der Vergangenheit und der Zukunft beschäftigt, aber das gebe ich nicht zu.
Das intelligente Gesicht hebt mich ab von der Masse.
Das suchende Gesicht drückt sich mir auf, denn ich suche nach etwas was mir unendlich Angst macht, wenn es sich mir nähert.
Das maskenhafte Gesicht fühle ich und es verrät mich, wenn ich meine Unsicherheiten zu überspielen versuche.
Das Nachahm Gesicht tut so als wüsste es von was es spricht.
Das ich stehe über den Dingen Gesicht habe ich, weil ich vor jeder Auseinandersetzung mit mir selbst davonlaufe.
Das freundliche Gesicht unterstützt meine egoistischen Ziele.
Das kalte Gesicht setze ich auf, um den Spieß um zu drehen.
Das ich bin sensibel Gesicht schützt mich davor das Gegenteil, was die Wahrheit wäre zu erfahren.
Das authentische Gesicht trau ich mich nicht, das ist ja der Mist.
Das gelangweilte Gesicht mache ich, wenn man mir immer wieder zeigen will, dass ich für alles verantwortlich bin.
Das erschrockene Gesicht habe ich, wenn ich die starke Kraft der reinen Liebe spüre.
Das beleidigte Gesicht brauche ich unbedingt, um anderen ein schlechtes Gewissen zu machen.
Das zufriedene Gesicht mache ich, wenn jemand auf meine Lügen hereingefallen ist.
Das verächtliche Gesicht gleich danach.
Das scheinheilige Gesicht bringe ich ins Spiel, um mir und anderen einzureden ich würde aus reinem Gewissen handeln.
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